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Fuld, Kurt

jüd., * 1920, + 12.08.1982, , 1939 ausgewandert nach UK., , Kurt Fuld erlebte die Anfänge der Verfolgung durch die Nazis in Westerburg. Er beschloss, nach Palästina auszuwandern. Um das nötige Zertifikat für die Einwanderung durch die britische Mandatsregierung zu erhalten, benötigte er eine dem Aufbau Palästinas nutzende Ausbildung. Mit 16 Jahren verließ er Westerburg und erhielt auf dem im Besitz der Kibbuz-Haddati-Bewegung befindlichen Gehringshof bei Hattenhof die notwendigen Kenntnisse. Auf dem Gehringshof wurde er im Alter von 17 Jahren im Rahmen der Reichspogromnacht festgenommen. Es folgte eine Inhaftierung im KZ Buchenwald. Glückliche Umstände sorgten Ende 1938 für die Entlassung. , Voraussetzung war, sofort auszuwandern., Im Februar 1939, Kurt Fuld war gerade 18 Jahre alt, erfolgte die Emigration nach Großbritannien. Dort arbeitete er auf einer Schweinefarm, die ihn während des Weltkriegs vor einer Verhaftung durch die Briten schützte. Er wohnte in Glasgow, führend und bekannt in der dortigen Flüchtlingsszene. Im März 1941 heiratete er Gerda Grunewald und im Dezember 1941 kam Sohn Ian zur Welt. Im Januar 1945 erfolgte der Eintritt in eine jüdische Brigade der britischen Armee. Zum eigenen Schutz änderte er seinen Namen in Charles Fulton., oo Synagoge South Portland Street 03.1941 Gerda Grundewald, , Quelle: Westerwälder Zeitung vom Dienstag, 22. Dezember 2010, Seite 19

Vater:Joseph Fuld

Mutter:Rosa Gottlob

Geschwister:Sidonie Fuld

Else Fuld

Alwin Fuld

Kinder:Ian Fulton


Erstellt mit dem Programm AHNENBLATT (www.ahnenblatt.de).